feierten die ‚Cale Copf Company’ bei ihrem Gastspiel auf Einladung des Kulturrings Bersenbrück
Das hat der Kulturring Bersenbrück in den vielen Jahren seiner Tätigkeit noch nicht erlebt: Zwei Veranstaltungen auf zwei aufeinander folgenden Abenden mit je 600 Besuchern seit Wochen ausverkauft! Und selbst an den beiden Abenden gab es noch weitere Nachfragen auf Karten: Die ‚Cale Copf Company’ machte es möglich. Die A-capella-Bühnenshow in der Aula des Bersenbrücker Gymnasiums über drei Stunden amüsierte bis in den letzten Winkel.Vor neun Jahren hatte das Vokalisten-Sextett aus Osnabrücks nähere Umgebung seinen Triumphzug durch kleinere und größere Säle und Theater angetreten. Ihre mitreißende Spielfreude hat sich CCC bis zum heutigen Tage bewahrt.Das Bersenbrücker Programm, eröffnet durch die Eurovisionsmelodie, rollte in Form eines Grand-Prix-Wettbewerbes über die Bühne. Musikalisch und gesanglich intonierte die Company die großen Hits perfekt, ohne auf andere Instrumente als ihre eigenen Kehlen zurückgreifen zu müssen. Feine Ironie und grober Klamauk sorgten für eine Pointe nach der anderen. In immer neuen Verkleidungen wurden die Eitelkeiten des Show-Geschäftes aufs Korn genommen. Dem Sieger des Grand-Prix mit Hits aus vielen Ländern winkte die Verleihung des ‚Goldenen Schlagermikro auf versilberter Sperrholzplatte’. Das Publikum in der Aula fieberte genauso mit wie die ‚Millionen an den Bildschirmen’.Eröffnet wurde der ‚A-capella-Blumenstrauß’ aus Welterfolgen mit dem ‚berühmten Wendland’, das Gerhard Wendland geschickt hatte. Sein ‚Tanze mit mir in den Morgen’ weckte viele Erinnerungen. ‚Supertramp’ trat für Australien an, ‚Frankie Boy’ für die Nation, ‚deren Weltkulturerbe von Hollywood bis McDonald reicht’. Außer Schottland war auf der Bersenbrücker Bühne auch die ‚Dünn-Darm-Dynastie’ Japan vertreten. Der Beitrag Ungarns bestand mit der ‚alten Maiven oder Alternativen’ Zarah Leander in dem Song ‚Die sündigen Grüße vom Plattensee’, für Holland wieder zum Leben erweckt wurde ‚Nico Haag’ Statt des anfangs angekündigten ‚Applausometers’ entschieden sich das Publikum und die ‚Millionen an den Bildschirmen’ schließlich für ‚Howie’ aus Südafrika, gefolgt von den ‚Backstreet Boys’ und natürlich dem Vertreter aus Deutschland, Roy Black. Sein ‚Ganz in Weiß’ sollte noch glänzender werden beim Anschau nach einer unverheirateten Jungfrau im Publikum. Insgesamt 14 Video-clips a la CCC machten die Entscheidung nicht leicht.‚Bersen´bridge’ war für einige Zeit der Mittelpunkt der Welt, die Hasestadt dürfte ein solches Ereignis so schnell nicht wieder erleben, das ‚Flair eines internationalen Musikwettbewerbs’. Wenn ‚lachen gesund hält’, ist den 1200 Besuchern um die Zukunft nicht bange. Mehrere Zugaben und ein Bad in der Menge dürften diesen Effekt noch verstärkt haben!
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